Sie trinken davon im Jahr rund 800 Tassen pro Kopf. Der Konsumvon Kaffee steht für Genuss und Entspannung.
Sein Anbau ist die Lebensgrundlage von rund 100 Millionen Menschen in den Entwicklungsländern. Trotzdem können viele Kaffeebauern nur knapp überleben. Im konventionellen Kaffeehandel erfolgt der Handel mit Kaffee größtenteils über die Börse. Die Weltmarktpreise unterliegen starken Schwankungen. Der Kampf auf dem Weltmarkt um immer niedrigere Preise treibt viele Kleinbauern und ihre Familien in den Ruin.

"Danke, dass Sie fair trinken. Wir haben wieder eine Zukunftsperspektive und können unsere Kinder zur Schule schicken. Außerdem konnten wir bei uns im Dorf eine Gesundheitsversorgung aufbauen."
Sandra Ramos,
Kaffeebäuerin aus Nicaragua
Fairer Handel basiert auf partnerschaftlichen Handelsbeziehungen. Diese beruhen auf Dialog und gegenseitigem Respekt. Das Ziel ist mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel.
Fairer Handel heißt
Dort kam es zu einer dramatischen Verelendung in den Kaffeeregionen. Viele Kleinbauern mussten ihre Farmen aufgeben. Glückhatten dabei die 250 Kaffeekooperativen, die ihren Kaffee über den fairen Handel verkaufen konnten. Sie konnten ihre Produktion aufrechterhalten und mit der Fairtrade-Prämie auch soziale Projekte verwirklichen.
Viele Kaffeespezialitäten prägen das Bild im fairen Handel. Hochwertige Arabica- und Robusta-Sorten, schonend geerntet und häufigaus biologischem Anbau machen fair gehandelte Kaffees zu einemGenuss. Kaffees für Espresso, Capuccino oder Latte Macchiato findensich im fairen Handel ebenso wie Kaffeepads, Filterkaffee oder ganze Bohnen. Auch gesundheitliche Aspekte werden berücksichtigt. Entkoffeiniert oder magenfreundlich – der Faire Handel bietet für jeden Geschmack und jede Zubereitungsart das Richtige.
Seit 2000 hat Castrop-Rauxel einen eigenen Stadtkaffee. Der Castrop-Rauxeler Kaffee wird von der Kleinbauerngenossenschaft NuevoFuturo produziert. Die Kleinbauern leben in den Hochlagen der Region Cauca in Kolumbien. Der Kaffee wird nach Methoden des kontrolliert biologischen Anbaus erzeugt. Der Kaffeeanbau stellt für die Bauern eine Alternative für den illegalen Coca-Anbau dar. Diese erhalten für ihren Rohkaffee einen garantierten Mindestpreis über Weltmarktniveau. Darüber hinaus erhalten die Bauern Aufschläge für soziale Projekte sowie einen Aufschlag für den biologischen Anbau.
Faire Produkte bekommt man in Weltläden oder im Naturkosthandel. Ebenso sind in vielen Supermärkten fair gehandelte Produkte erhältlich. Hier erkennen Sie die Waren am Transfair-Siegel. Auch viele Kirchengemeinden bieten fair gehandelte Produkte an.
...erhalten Sie unter: www.liebevoll.info
Adalbert-Stifter-Gymnasium
Bahia de Cochinos
Bezirksverband Castrop-Rauxel/Waltrop der Kleingärtner e.V.
Bioladen Löwenzahn
Caritasverband für die Stadt Castrop-Rauxel e.V.
Dein Treffpunkt e.V.
Deutsches Rotes Kreuz
Ernährungscoaching Andrea Heller
Evangelische Kirchengemeinde Dortmund Ortsteil Deininghausen-Dingen
Evangelische Kirchengemeinde Habinghorst
Evangelische Paulus-Kirchengemeinde Castrop
Frauengruppe des Kleingärtnervereins Im Spredey e.V.
Frauenhilfe der Ev. Paulus-Kirchengemeinde Castrop
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Kath. Kirchengemeinde Hl. Schutzengel, Pfarrgemeinderat
Kleingärtnerverein Castrop-Süd
Kleingärtnerverein Deininghausen e.V.
Kleingärtnerverein Ickern-Ost
Kleingärtnerverein Im Spredey e.V.
Kleingärtnerverein Pannekampgraben e.V.
Las Buenas Tapas
Reformhaus Neuhaus
Stadt Castrop-Rauxel, Bereich Stadtentwicklung
Stadt Castrop-Rauxel, Sitzungsdienst
Verbraucherzentrale NRW
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